Was gibt es Neues?
Beobachtungen
06.03.2012 - Die Aktivist-/Innen der IG Abelmannstrasse wollen sich auch weiterhin einbringen. In einem Schreiben an den Leiter des Fachbereichs Tiefbau, Gerhard Kumm-Dahlmann, bitten sie darum, über weitere Pläne, die die Abelmannstrasse betreffen, informiert - und involviert - zu werden. Mehr...
26.02.2012 - Die Wiehbergstraße behält ihren Zebrastreifen
An der Kreuzung Abelmann-, bzw. Brückstraße, Landwehr- und Wiehberg soll der umstrittene Zebrastreifen nun doch bleiben. Mehr dazu hier.
20.02.2012 - Die "Drucksache" zum Ausbau der Wiehbergstraße ist online.
Rat stimmt für Ausbau der Wiehbergstraße
26.10.2011 - Mehrheit aller Fahrer vernünftig - Standort "unauffällig"?
Vom 20.09. bis 27.09. hatte man in der Abelmannstraße in Höhe des Spielparks einen mobilen Geschwindigkeitsmesser aufgestellt. Das Ergebnis besagt, dass in dieser Woche 85% der Autofahrer höchstens 42 km/h fuhren und sich der ermittelte Durchschnittswert aller erfassten 28633 Teilnehmer auf 32,6 km/h beläuft.
Die Stadt stuft deshalb den Standort "als unauffällig hinsichtlich der tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeit" ein, wie aus einem Schreiben von Stadtbaurat Uwe Bodemann in Vertretung für Oberbürgermeister Stephan Weil an den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Michael Dette, hervorgeht. Herr Dette hatte sich freundlicherweise nach dem Ergebnis der Auswertung für uns erkundigt.
Das bedeutet aber auch, dass 15 % - und das sind immerhin 4295 Gezählte - schneller als 42 km/h fuhren. Wieviele sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h hielten und wie hoch deren Messwerte ausfielen, steht nicht in dem Schreiben.
Die Stadt stützt sich in ihrer Einschätzung auf die vernünftige Mehrheit der Fahrer und das bedeutet, dass wir die immer wieder zu beobachtenden Raser als Ausnahmefälle betrachten sollen, gegen die man von Amts wegen nichts machen kann.
Natürlich tut die "Interessengemeinschaft Abelmannstraße" genau das nicht. Auch in Zeiten, in denen wir insgesamt weniger Belastung durch Verkehrslärm und -abgase erleben, weil beispielsweise wie jetzt die Brückstraße gesperrt ist, gehen wir nicht zur Tagesordnung über und legen die Hände in den Schoß. Bei insgesamt weniger Verkehr und weniger Staus in der Abelmannstraße entstand erst das Problem der Raser am Tage: Während früher nur nachts ab und zu einer unverhältnismäßig schnell durchgerauscht ist, haben Eilige erst in jüngster Zeit die Möglichkeit, auch tagsüber in der Abelmannstraße aufs Gaspedal zu treten.
Wann immer ein Problem gelöst scheint, taucht ein anderes auf. Wir behalten das Wohl der Anwohner im Auge und bleiben im Dialog mit den zuständigen Gremien der Stadt und des Bezirks.
Derzeit werden Vorschläge gesammelt, wie man den gewiss nur einstelligen Prozentsatz an Rasern zur Vernunft bringen kann. Uns ist jeder Raser einer zuviel.
Gespräch mit Michael Dette, stellv. Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN
Obwohl derzeit kein akuter Handlungsbedarf besteht, bleibt die "Interessengemeinschaft Abelmannstrasse" am Ball. Nach wie vor kümmert sich Heidelore Stender engagiert darum, dass Politik und Verwaltung die Interessen der Bewohner der Abelmannstraße nicht vergessen.
Nach der Sitzung im Bauausschuss am 1.6.2011, in der über den Interfraktionellen Antrag des Bezirksrates Döhren-Wülfel zur Verkehrsberuhigung der Wiehbergstrasse beraten wurde, suchten sie und ihre MitstreiterInnen beispielsweise das Gespräch mit Michael Dette, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Ratsfraktion Hannover. Sie wollten klären, wie es mit der Verkehrsentwicklung in Döhren aus Sicht der Grünen im Rat weitergehen wird.
Bei ihrem Treffen am 11. August war ihre Hauptfrage, warum SPD und Grüne im Rat der Stadt den Interfraktionellen Antrag des Bezirksrates nicht 1 : 1 angenommen haben.
„Stattdessen wurde beispielsweise hinsichtlich der Rechtsabbiegerspur in der Abelmannstrasse beschlossen, dass jedwede Änderung im Zusammenhang mit dem Verkehrskonzept Wiehbergstrasse bzw. Abelmannstrasse erneut im Bauausschuss politisch zu beraten ist,“ wie Heidelore Stender und viele andere überrascht feststellen mussten.
Die Antwort Michael Dettes stellte Frau Stender und ihre MitstreiterInnen allerdings zufrieden. Er erläuterte, dass damit für die Bürger in Döhren zusätzliche Handlungssicherheit erreicht werden konnte: Seiner Meinung nach sei jetzt gewährleistet, dass sobald sich im Anschluss an die beschlossene Verkehrsberuhigung der Wiehbergstrasse weitere Pläne konkretisierten, immer die Politik beteiligt werden müsse. Damit sei sichergestellt, dass auch eine Einbindung der Vertreter des Bezirkes stattfinde. „Es kann mithin keine Planung auf Arbeitsebene der Verwaltung geben, die ohne weiteres umgesetzt wird,“ resümiert Heidelore Stender erleichtert, denn „das bedeutet, dass jeder neue Schritt erst einmal wieder offen diskutiert werden muss und niemand hinter dem Rücken des Bezirks Beschlüsse fällt.“ Auch den Rest des Gesprächs über die Verkehrssituation in Döhren, empfanden die TeilnehmerInnen als interessant. Michael Dette zeigte sich offen, mit den Bürgern weiterhin im Dialog zu bleiben.
Kontaktadresse für Interessierte:
heidelorestender(at)web.de
Am 11. September 2011 sind Komunalwahlen!
Siehe Hintergrund.
Gabriele Jakob und der Ortsverband kämpfen für uns
03.07.2011 - Verkehrsberuhigung Wiehbergstraße: CDU fordert keine zusätzlichen Belastungen der Nebenstraßen, mehr
Bauverwaltung will vorerst an Option für eine Rechtsabbiegerspur festhalten
Autor Jens Schade am 06.06.2011: Im Rahmen des Verkehrsversuches „Wiehbergstraße“ wurde eine besondere Rechtsabbiegespur von der Abelmannstraße in die Hildesheimer Straße diskutiert. Diese Idee will die Bauverwaltung vorerst noch nicht zu den Akten legen. Mehr...
Rechtsabbiegerspur-Plan entzweit CDU
18.03.2011 - Fundstück aus dem Magazin "StadtKind"
In der Januarausgabe des Hannover-Magazins StadtKind gab es ein Interview mit OB Stephan Weil zum Thema Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen. Herr Weil gibt ein Beispiel wie es nicht laufen sollte:
"Im Sommer gab es in Döhren in der Wiehbergstraße einen Versuch zur Verkehrsberuhigung. Der ist nach allen Regeln der Kunst und mit Bürgerbeteiligung vorbereitet worden. Wir haben gedacht, wir hätten als Stadtverwaltung nun wirklich alles richtig gemacht.
Wir hatten aber übersehen, dass dieses Angebot zur Beteiligung zwar formal an alle gerichtet war, tatsächlich aber nur die Leute aus der Wiehbergstraße mitgemacht haben, die
Leute aus der Abelmannstraße jedoch nicht. Und die haben dann während der Maßnahme festgestellt, dass ein Teil des Verkehrs, der nicht mehr durch die Wiehbergstraße geflossen ist, bei ihnen vor der Haustür stattfand - und haben richtig Ärger gemacht, so dass wir am Ende den
Verkehrsversuch abgebrochen haben. Jetzt befinden wir uns wieder am Anfang
und
müssen erneut versuchen, im Rahmen einer vernünftigen Bürgerbeteiligung,
mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Man muss also immer den Rahmen
so stecken, dass alle, die betroffen sind, tatsächlich auch
mitreden."
11.03.2011
Nächste Bezirksratssitzung am 17.03.2011
Am 17.03.2011 findet um 18:00 die nächste Bezirksratssitzung im Freizeitheim Döhren statt. Endlich wurde auch die Tagesordnung veröffentlicht - als Punkt 8.1.1. soll ein "Verkehrskonzept unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Verkehrsforums und des Verkehrsversuches Wiehbergstraße und ihrer Nebenstraßen" vorgestellt werden. Auch die Drucksache ist nun einsehbar! Alle Interessierten sind wieder aufgefordert an der Sitzung teilzunehmen.
20.01.2011 - Die Neue Presse berichtet heute über den Haushaltsentwurf des Bezirksrates. Unter anderem heißt es dort: "Zum CDU-Forderungskatalog zählt außerdem der Umbau der Kreuzung Landwehr-, Abelmann-, Brück- und Wiehbergstraße in Döhren sowie die Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen in der in Wülfel; der Spielplatz am Abendgymnasium in der Döhrener Thurnitistraße müsse instandgesetzt werden, außerdem sollte die Stadt ein Programm zum nachhaltigen Schutz von Wiesenvögeln in der südlichen Leinemasch auflegen." Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie hier.
09.01.2011 - Zunächst einmal die allerbesten Wünsche für das Jahr 2011! Wie Sie sehen, ist die Lage in letzter Zeit (verdächtig?) ruhig.
Wir hoffen, dass die Informationspolitik aller Beteiligten im kommenden Jahr besser verläuft und es keine Missverständnisse mehr geben wird: Sachlichkeit und Transparenz haben das Verständnis für die Gesamtsituation zwar verbessert, aber es wäre schön, wenn die relevanten Informationen nicht erst mühselig zusammengesucht werden müssten.
Da ich aus beruflichen Gründen kaum noch die Zeit finde, mich um den Informationsfluß angemessen zu kümmern, bitte ich Sie, mir die interessantesten Infos zur Veröffentlichung auf unserer Seite zuzuschicken.
Als zentrale Informationsplattform ist diese Site wichtig, um dafür zu sorgen, dass die Interessen der Abelmannstraßenanwohner weiterhin ernstgenommen werden können. Ihre Mitarbeit ist wirklich herzlich willkommen! Wir suchen eine neue Sprecherin/einen neuen Sprecher und sobald wir sie oder ihn gefunden haben, erfahren Sie es hier.
Die nächste Bezirksratsversammlung findet am 12.Januar statt und bisher stehen weder Abelmannstraße noch Wiehberstraße auf der Tagesordnung.
Bis dahin eine schöne Zeit!
Ihre Ariane Windhorst
08.11.2010 - Von der vergangenen Bezirksratsversammlung am 04.11.2010 liegen, was uns betrifft, leider noch keine verwertbaren Ergebnisse vor. Bisher sieht es so aus, als sei der Antrag, dass es neue Verkehrszählungen in der Wiehbergstraße geben soll, wohl angenommen worden, mit der Ergänzung, dass in der Abelmannstraße ebenfalls gezählt werde. Offenbar ist man sich nur nicht über den Zeitpunkt einig geworden, aber wir versuchen noch weitere Details zu erfahren.
Außerdem hat Herr Nowka morgen einen Gesprächstermin mit Stadtbaurat Bodemann und er wird versuchen, ihm noch einmal persönlich zu verdeutlichen, um was es in der Abelmannstraße geht.
04.11.2010 - Die nächste Bezirksratsversammlung findet am 09.12.2010 im Freizeitheim Döhren statt. Weder die Abelmannstrße noch die Wiehbergstraße stehen bis heute auf der Tagesordnung.
Beim letzten Mal wurde eine weitere Verkehrszählung beschlossen, die belegen soll, ob die Maßnahmen, die während der Modernisierung des dritten Bauabschnitts in der Wiehbergstraße umgesetzt werden sollen (man weiß noch nicht welche das genau sein werden), dann überhaupt einen positiven Effekt gehabt haben werden. Aus dem Antrag geht die gleichzeitige Zählung in der Abelmannstraße nicht explizit hervor, soll jedoch in einem Zeitungsbericht deutlicher beschrieben worden sein. Leider finde ich die Quelle nicht. Und auch eine Verlinkung klappt heute nicht. Bitte versuchen Sie es selbst unter hannover.de und klicken Sie im Sitzungsmanager NOVEMBER 2010 an, dann muss man sich nur ein wenig durchkämpfen, um die Dokumente zur letzten Sitzung ansehen zu können.
28.10.2010 - Im Stadtanzeiger ist wieder ein Artikel erschienen: "Anwohner wollen Mitspracherecht bei Umgestaltung" - bitte hier klicken.
27.10.2010 - Noch keine Drucksache!
Zur nächsten Bezirksratsversammlung wurde die Drucksache (siehe unten) nicht fertig. Die Tagesordnung finden Sie hier. Nun haben wir eventuell doch noch die Möglichkeit, den Verantwortlichen zu vermitteln, dass keine Rechtsabbiegerspur gewünscht ist. Weitere Anregungen nehmen wir gerne jederzeit auf (Kontakt).
25.10.2010 - Am 04.11.2010 findet die nächste Bezirksratsversammlung statt. Rechtzeitig vorher muss die angekündigte Drucksache veröffentlicht werden, aus der wir ersehen können, welche Konsequenzen die Verwaltung für zukünftige Maßnahmen sieht. Allgemein wird befürchtet: Eine Rechtsabbiegerspur in der Abelmannstraße und "Aufpflasterungen" in der Wiehbergstraße. Mein Versuch, zusammen mit Frau Kobelt aus der Wiehbergstraße vor der Volage dieser Drucksache noch Gespräche führen zu können, scheint gescheitert.
Sollte die Drucksache nicht rechzeitig fertig werden, steigen unsere Chancen wieder. Wie viele Tage vor der Sitzung die Veröffentlichungs-Frist genau abläuft, habe ich allerdings noch nicht herausgefunden.
18.10.2010 - Die Ergebnisse des Verkehrsversuchs liegen online vor! Bitte hier klicken.
18.10.2010 - Kathrin Kobelt und ich (Ariane Windhorst) haben uns zusammengesetzt. Wir fordern die Verwaltung nun also heute gemeinsam auf, bevor die nächste "Drucksache" erscheint, mit den Verantwortlichen über den aktuellen Stand zu sprechen. Wir gehen davon aus, dass die Abelmänner mehrheitlich keine dritte Spur wollen und die Wiehberger keine "Aufpflasterungen", also Buckel, Schwellen, Hubbel oder was es da so gibt. Ehe wir den Weg über eine Drucksache gehen, gegen deren Empfehlung wir dann ggf. mühselig protestieren müssten, suchen wir vorher Aufklärung durch Gespräche.
Ihre Meinung dazu könnten Sie uns direkt mitteilen. Als Sprecherinnen haben wir viele Gespräche geführt, aber wir sind darauf angewiesen, dass Sie uns Ihre Idealvorstellungen mitteilen, sonst hat die Sprecherinnenfunktion ja keinen richtigen Sinn.
Schreiben Sie Ihre Wünsche, dann bekommen wir ein besseres Bild vom "Gemeinwillen". Auf Wunsch gehen sie natürlich auch weiterhin diskret an uns und werden nicht namentlich veröffentlicht. Siehe "Kontakt" oder an Frau Kobelt, die die Anwohner der Wiehbergstraße vertritt:
interessengemeinschaft-anwohner@web.de
18.10.2010 - Der Maschseebote veröffentlichte unseren Offenen Brief
Die Zusammenfassung verschiedener Eindrücke von der Bezirksratsversammlung wurde im Maschseeboten am Samstag veröffentlicht. Einen "Offenen Brief" zu schreiben, schien uns eine gute Lösung, auch, um dazustellen, dass wir als Bürger momentan gar nicht wissen, wer denn nun für was zuständig ist.
14.10.2010 Marcel Schwarzenberger fasst die Bezirksratsversammlung in seinem Artikel im Stadtanzeiger Süd zusammen, bitte hier klicken.
09.10.2010 - Herr Nowka geht persönlich zum Oberbürgermeister
Stefan Nowka und seiner Mutter gehören mehrere Häuser mit gewerbetreibenden Mietern (zum Beispiel ist die Volksbank im Haus Abelmannstraße 34 auf ungefährlichen Zugang und Parkplätze angewiesen).
Er wird sich jetzt mit Stefan Weil in Verbindung setzen. Außerdem werden wir nun doch wieder Unterschriften sammeln: Ein AUFREISSEN der Abelmannstrasse, das Absägen des Baumes (Foto folgt) und die Einschränkungen des Schulweges kommen NICHT IN FRAGE. Weniger Parkplätze und mehr Parkplatzsuchverkehr wollen wir auch nicht.
1. Nachdem die Wilkenburger endlich wieder frei ist, ist der Verkehr okay. Wir wollen keine Änderung des Status Quo.
2. Wir fordern die demokratische Legitimierung der Pläne für unsere Straßen. Im Zweifel wollen wir wissen, wer mit welcher Berechtigung die Zusatzberuhigung der Tempo-30-Wiehbergstraße, die gleichzeitig für Laster gesperrt ist, durchsetzen will und dafür dort Poller oder Buckel - sogenannte Aufpflasterungen - einbauen will.
3. Sollte es Pläne für unser Viertel geben, dann nur WENIGER, LEISER UND SAUBERER für alle Straßen.
4. Die Abelmannstraße ist sich ihrer "höheren Aufgabe" bewusst: Bei uns gilt Tempo 50 und (noch) sind Laster hier erlaubt.
5. Viele Anwohner der anderen Straßen haben ihre Solidarität bekundet, besonderer Dank geht an die Wiehberger, die die einseitige Bevorzugung ebenfalls für (politisch) fragwürdig halten und uns unterstützen!
08.10.2010 - Auweia, sind die Abelmänner sauer!
Leute, danke für die Nachrichten, die mich gestern Abend, Nacht und heute in der Früh erreichten! Unsere Verwunderung und Empörung sollte jetzt bitte vernünftig kanalisiert werden.
Wir müssen erreichen, dass die Verwaltung in die "Drucksache", die sie uns in der nächsten Bezirksratsversammlung Anfang November vorlegt, keinen Unsinn reinschreibt.
Sollte es zu einer INFO-DRUCKSACHE kommen, ist das so wie ein Beschluss, siehe unten, gegen den wir nur sehr wenig tun können.
Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen: Die Pseudoergebnisse eines Schwachsinnsversuchs werden nicht als Legitimation dafür akzeptiert, eine Extra-Deluxe-Beruhigung in die Sanierung der ohnehin schon Tempo-30er (!)-Wiehbergstraße einzubauen. Und erst Recht nicht als Begründung für eine weitere Spur in der Abelmannstraße, siehe unten. Zum Glück sind viele Bewohner der betroffenen Straßen solidarisch, wie sich gestern herausgestellt hat.
Dass die kaputten Stellen der Straße renoviert werden, ist völlig in Ordnung. Dass man aber uns mit der Sanierung zusätzliche bauliche Maßnahmen unterjubeln will, nicht. Wer ist eigentlich "man"? Wer trifft solche Entscheidungen?
(Abgsehen davon, dass die Anwohner von Buckeln in der Strasse selbst ganz schön gestraft sind, wie wir aus München zur Genüge wissen. Warum lernt man nicht aus den Fehlern der anderen?)
Wir müssen JETZT also bis Anfang November die Verwaltung davon überzeugen, dass sie einen Plan macht, der DEMOKRATISCH LEGITIMIERT WIRD und keine willkürliche Entscheidung trifft, die wir dann nur noch gut finden dürfen.
Diese Prozedur nervt die Verwaltung und den Bezirksrat bereits seit mehreren Runden kolossal. Aber ohne vernünftiges, demokratisch legitimiertes Ergebnis zum WOHLE DER ALLGEMEINHEIT - gehen wir nicht vom Platz.
Zusammengefasst: Wir wollen, dass sich außer einer anständigen Sanierung nichts ändert. Abelmann Tempo 50 - Wiehberg Tempo 30, das muss reichen. Schön wäre es, wenn der Verkehr in Zukunft DURCH ALLE Döhrener Straßen weniger, sauberer und leiser verliefe.
Wie bringen wir das in die Drucksache?
Eure Ariane Windhorst
07.10.2010 - Abelmannstraße als "ABFLUSSROHR"?!
Bezirksratsversammlung - Unverdeckte Vorteilsgabe
Die Stadt zeigt erstaunlich unverschleiert, dass sie die Interessen der Wiehbergstraße bevorzugt und ist tatsächlich nicht nur bereit, sondern offenbar sogar längst fest entschlossen, die Abelmannstraße dafür um eine zusätzliche dritte Spur zu verbreitern. Mit welcher Legitimation?
Auf der Bezirksratsversammlung präsentierte die Stadt in Person von Herrn Kai-Uwe Hauck eine offenbar längst beschlossene Beruhigung der Wiehbergstraße so dreist als ihr "Ziel", dass sogar viele Wiehberger diese eindeutige Bevorzugung als übertrieben empfanden.
Sachliche Details der Versammlung folgen sicher im Stadtanzeiger durch Herrn Schwarzenberger und andere Berichterstatter. Hier nur meine prägnantesten Eindrücke.
Zunächst habe ich eine schlechtere Präsentation, als die des sonst nicht unsympathischen Vertreters der Stadtplanung, selten gesehen. Wobei ich trotz meiner Weitsichtigkeit kaum etwas erkennen konnte: Sechs Vierzeiler auf einem Chart zum Beispiel oder unüberschaubare Zahlenpaare in gewöhnliche Stadtpläne hineinkopiert, die Vorher und Nachher darstellen sollten. Überfachtete Textseiten und dennoch eine so lückenhafte Darstellung der Versuchsbegleitenden Studie selber, bewirkten, dass viele im Publikum stutzig wurden: Systematische Desinformation?
Wie sich herausstellte, hatte man beispielsweise im Bereich um die Turnithistraße, wo niemand wohnt, den Verkehr sogar mit Nummernschildvergleichen untersucht, nicht aber die Verkehrsflüsse durch Helenen-, Quer-, Bernwart- und Borgentrickstrasse, die, zum großen Teil Kopfstein-gepflastert, durch jedes Auto zusätzlich mit Extra-Lärm belastet werden. Kein Wort zur Neckar- und Richartzstraße und einige andere, die ebenfalls große Teile des Ausweichverkehrs abgefangen hatten. Dafür aber abstrakte Knotenstromzählungsgraphiken, die scheinbar Wissenschaftlichkeit suggerieren sollten.
Der Referent schmückte seine fürchterliche Powerpointpräsentation mit der Formulierung "eindeutige Ergebnisse", wie ich gerade noch lesen konnte. War das noch Realsatire oder schon reiner Hohn? Hätte er bei mir studiert, wäre er damit jedenfalls durchgefallen.
Und auf meine Nachfrage, ob das sicher sehr kompetente Planungsbüro tatsächlich nur an zwei Tagen, dem 15.06. und dem 17.06., wie in der Präsentation auch nur kleingedruckt zu lesen war, Zählungen vorgenommen habe, kam kein Widerspruch, sondern nur leere Worthülsen, die eine Antwort darstellen sollten. (Wir Anwohner hatten die vielen fleißigen Helfer aber in Wirklichkeit nur an einem einzigen Tag gesehen, aber wollen wir ihnen die zwei Tage ruhig mal glauben)
Der katastrophale "Versuch" hat uns vom 15.03. bis 30.06. tyrannisiert und wurde auf Anwohnerproteste hin abgebrochen. Dessen "Ergebnisse" sollen mit zwei Tagen "Autos zählen" eruiert worden sein? Eins der komischen "Ergebnisse" war, dass beispielsweise 1900 Fahrzeuge zwar reingefahren seien ins "Quartier", aber nirgends wieder raus. Fast hätten wir gelacht.
Was uns gestern als "Ergebnisse" eines "Versuchs" präsentiert worden ist, war eine gelungene Farce. Einige baten darum, diese öffentliche Vorstellung nachlesen zu dürfen und die Bürgermeisterin will dieser Bitte entsprechen.
Wir zweifeln also den "Versuch", die "Studie" oder "Erhebung" und ihre sonderbaren Resultate an. Und die aus den nicht repräsentativen Ergebnissen folgenden "Ziele" stellen wir natürlich komplett in Frage:
Herr Hauck - und jetzt kommt`s - gab doch glatt zu, dass das Positive, das man verstärken wolle und das Negative, das man verringern wolle, natürlich in der positiven Beruhigung der Wiehberg- bestehe und in der negativen Verstopfung der Abelmannstraße. Zur Problemlösung will er eine Verbreiterung schaffen, "wie bei einem Abflussrohr".
Er präsentierte so ganz nebenbei eine Rechtsabbiegerspur und ein paar "Stellplätze", die man dafür lediglich opfern müsse, als Lösung für ein Problem, das wir ohne die Extraberuhigung der Wiehberg gar nicht hätten. Außerdem vergaß er den riesigen Baum, der abgeschlagen werden müsste, zu erwähnen. Das war selbst vielen Wiehberg-Anwohnern zuviel: Sie wollen kein Abflussrohr Abelmannstraße und keine Gegenerschaft der beiden Straßen, sondern eine Lösung, die dem Gemeinwohl dient.
Unsere Verkehrsplaunng liegt also anscheinend in den Händen von nicht-neutralen Personen in der Verwaltung. Und wir Anwohner, die eigentlich keine Ahnung von Stadtplanung haben, müssen den drohenden Schildbürgerstreich der Verwaltung aufhalten. Eine Stadtverwaltung hat die Möglichkeit, solcherlei willkürlich auf dem Weg einer harmlos klingenden "Info-Drucksache" einfach ohne langes Federlesen festzulegen. In Wirklichkeit ist eine Info-Drucksache also ein Papier, das über einen Beschluss informiert: Die Obrigkeit setzt ihre Untertanen nur noch in Kenntnis. Wir müssen also solch eine beknackte Drucksache verhindern.
Optimistich und wohlwollend warfen Bürger Vorschläge zur Verbesserung ein, wie eine andere Ampelprogrammierung, wie mobile Blitzer, die die Verkehrssünder in der Wiehberg erziehen könnten oder eine andere Beschilderung. Und auf meine Frage hin, ob man nicht mit einer Computersimulation bestimmte Entscheidungen erst einmal virtuell ausprobieren könnte, bevor man teure und möglicherweise zwecklose Baumaßnahmen veranlasse, war die Antwort, sowas sei zu teuer und die Ergebnisse seien nicht repräsentativ.
Soso: Der (durch Anwohnerproteste abgebrochene) Versuch und die Pseudostudie mit ihrem wissenschaftlich fragwürdigen Studiendesign sei repräsentativ und das Aufreissen der einen Strasse und die Buckel in der anderen seien preiswerter als eine Computersimulation? (Entweder verfügt die Stadt über ein solches Verfahren und will es in unserem Fall nicht benutzen oder die Landeshauptstadt hat keine solche Technologie am Start. Die Frage nach der vernünftigen Verwendung von Steuergeeldern stellt sich auch hier wieder). Sofort kamen Überlegungen in Gang: Wie sollten Laster denn bei einer dritten Spur, die im rechten Winkel um die Volksbank knicken würde, rum kommen? Was kosten die Buckel eigentlich?
Die Fraktionen hielten sich extrem zurück. Offenbar hätten sie nicht erwartet, dass die Anwohner sich solidarisch zeigen. Gabriele Jakob (CDU) betonte, dass ERGEBNISSOFFEN diskutiert werden sollte, auch nachdem die Bürgersprechstunde beendet war.
Meine Frage: Wer denn überhaupt bestimme, dass die Wiehbergstraße (die ohnehin schon Tempo 30 Status genießt) unbedingt noch weiter beruhigt werden soll - ist unbeantwortet geblieben.
Nach der Bürgersprechstunde lehnte die Mehrheit des Rates mit den Stimmen der GRÜNEN den Dringlichkeitsantrag der CDU ab, eine Versammlung mit allen Bürgern einzuberufen, in der die Pläne der Stadtverwaltung ausführlich besprochen werden können. Leider hatten wir die Zusammenhänge nicht richtig verstanden. Selber schuld, was?
Schönen Dank auch.
30.09.2010
Über die BI Verkehrsberuhigte Abelmannstrasse wird ausführlich im Stadtanzeiger (HAZ +NP) berichtet. "Anlieger wollen mehr Ruhe (anklicken)" von Marcel Schwarzenberger. Herr Schwarzenberger wird auf der Bezirksratsversammlung sein, denn die Redaktion möchte die Ergebnisse des "Versuchs Wiehbergstraße" auch endlich erfahren. Wir halten die Verwertbarkeit der Erhebungen allerdings für fragwürdig. Uns scheinen die Methoden nicht wissenschaftlich, aber unsere Zweifel sind auch nicht wissenschaftlich, also werden wir die Methoden, wenn sie denn offenbart werden, genauer betrachten müssen.
29.09.2010
Die CDU-Fraktion läd uns ein, unsere Interessen noch einmal zu formulieren. Gabriele Jakob und ihre Kollegen erklärten uns die komplizierte Geschichte der Verkehrspläne und die Formalitäten der Prozedur. Stadtteilpolitik ist wirklich nicht einfach. Auch die Fraktion weiß nicht, welche Ergebnisse auf der Bezirksratsversammlung am 07.10 genau präsentiert werden. Sie rät uns, zahlreich zu erscheinen und genau nach den Konsequenzen aus dem "Versuch Wiehbergstraße" zu fragen. Möglicherweise wird die Wiehbergstraße im Rahmen ihrer überfälligen Sanierung gleich mit beruhigt und die Rechtsabbiegerspur für die Abelmannstraße, die den "Abfluss" verbreitern soll, könnte eine der möglichen Konsequenzen sein, die man für eine gute Lösung für das dann DAUERHAFT ERHÖHTE Verkehrsaufkommen hält.
21.09.2010 - Wilkenburger wieder frei?
Die Sperrung der Wilkenburger Straße scheint vorbei zu sein! Damit wäre der die Umleitung durch die Abelmannstraße sogar einen Tag vor ihrem angekündigten Ende aufgehoben worden. Schlagartig wurde heute die Situation wieder erträglich. Glückwunsch.
20.09.2010 - Ampelkreuzung richtig eingestellt?
Die Programmierung der Ampelphasen scheint umgestellt worden zu sein: Man kommt als Fußgänger wieder "in einem Rutsch" über die ganze Hildesheimer Straße, sogar ohne zu rennen! Super.
Mehr Ruhe für die Abelmannstraße
